Gerüchte, dass auf der Bahnstrecke nach Wasserbillig nicht mehr jeder Bahnhof angefahren werden könnte, wollte die CFL-Direktion am Montag weder bestätigen noch dementieren. Am Montag kommender Woche finde eine Pressekonferenz im Beisein von Transportminister François Bausch (Déi Gréng) statt, auf der ein neues Fahrplankonzept vorgestellt werde, hieß es heute am Rande der Bilanzpressekonferenz 2016 der Bahn. CFL-Verwaltungsratspräsident Jeannot Waringo (auf dem Foto rechts neben Generaldirdektor Marc Wengler) sagte: "Da kommt aber nichts Schlimmes. Selbst wenn in Zukunft nicht mehr jeder Bahnhof angefahren werden sollte und man dann schaut, wieviel Leute dort in den Zug eingestiegen sind, dann waren das nicht viele." Keine vier Monate vor den nächsten Gemeindewahlen bergen solche Ankündigungen aber lokalpolitischen Zündstoff.
Beim Hauptbahnhof einsteigen und nach Spanien schlummern: Was neuerdings Busse auf der Straße möglich machen, war Reisenden auf der Schiene bisher kein großes Anliegen. Jedenfalls haben die CFL für die beiden einzigen Nachtzüge ab Luxemburg heuer …
Kategorien: Eisenbahn, Landesplanung, Öffentlicher Transport
Ausgabe: 14.06.2013
„Das können wir natürlich nicht akzeptieren“, sagt Guy Greivelding, der Präsident der Transportgewerkschaft FNCTTFEL. Er sagt das in dem Ton eines Gewerkschaftlers, der schon mehrere Versuche erlebt hat, in Luxemburg Bahnstrecken stillzulegen, und …
Rund 230 Seiten dick ist die Festschrift, welche die CFL zum Anlass des Hundertjährigen der hauptstädtischen Gare herausgegeben haben. 100 Joer Gare Lëtzebuerg 1912-2012: Eine einmalige Zeitreise führt in 20 Kapiteln durch die Geschichte des …
„Flang“. Es ist immer ein guter Start in den Tag, wenn einem früh morgens auf dem Weg zur Arbeit am hauptstädtischen Bahnhof eine der riesigen Flügeltüren mit voller Wucht entgegenschwingt. Das geschieht natürlich hauptsächlich dann, wenn man die …
André Gillander ist ein „Kleiderschrank“ von einem Mann und 1,95 Meter groß. Seit 25 Jahren ist er Zugbegleiter bei den CFL und sagt von sich: „Wenn mich ein Fahrgast anpöbelt, weiß ich, dass mir das nicht persönlich gilt, sondern meiner Uniform. …