Luxemburg kann auch dieses Jahr wieder behaupten, ausschließlich über Badegewässer von "exzellenter" Wasserqualität zu verfügen, jedenfalls laut dem neuesten EU-Badegewässerbericht der Europäischen Umweltagentur. Dem Bericht nach wurden an den insgesamt elf Messstellen am Stausee Obersauer (Foto), am Weiswampacher See und dem Baggersee in Remerschen überall vorbildliche Werte gemessen. Aber bis vor acht Jahren schloss das Monitoring auch neun Standorte am Ober- und am Unterlauf der Sauer und an der Our ein. Die Wasserqualität dort war aber so schlecht, dass ihnen ab 2010 der Status "Badegewässer" aberkannt wurde. Man könnte daher sagen, exzellent sei die Lage erst, wenn man sich auch in die Flüsse unbesorgt wagen kann. Oder man sieht alles nicht so eng und steigt zum Beispiel in den Echternacher See: Der wurde vorsichshalber noch nie für die EU beprobt, aber für die Schwimmwettkämpfe zum Echternacher Triathlon ist das Wasser immerhin gut genug.
Am 23. Juli berichteten die Einwohner von Fels von nie da gewesenen Szenen. Am Abend zuvor hatte es binnen kürzester Zeit dermaßen viel geregnet, dass sich die Wassermassen in den Straßen zu reißenden Strömen entwickelten. Keller wurden überflutet, …
Es war ganz schnell gegangen am Abend des 22. Juli. Der Platzregen, der über dem Osten des Landes niederging, war so stark, dass die Weiße Ernz mancherorts innerhalb von nur 20 Minuten meterhoch aus ihrem Bett stieg. Dörfer füllten sich mit …
Hätten die Bewohner der betroffenen Gemeinden am 22. Juli vor der Sturzflut gewarnt werden können? Die Frage kam auf, nachdem der Schweizer Meteorologe Jörg Kachelmann in einer E-Mail an das Luxemburger Wort behauptet hatte, ein Vorhersagesystem …
„Monsieur le Premier Ministre, Cher Xavier, la semaine dernière, notre pays a été frappé par l’une des plus graves catastrophes naturelles de son histoire“, flötete die Europaabgeordnete Viviane Reding (CSV) ein wenig pathetisch in einem Schreiben …
Es hat vielleicht nicht nur mit Wirtschaftspolitik zu tun, dass die Regierung Luxemburg zum Technologiestandort für Weltraum-Bergbau entwickeln will. Denn wer davon träumt nach den Sternen zu greifen, kann sich wenigstens eine Zeitlang einbilden, …